2019

Bundeslager
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Sommerlager 16.08. - 18.08.2019

Mit vereinten Kräften gegen die Feuernation

Wir zählen den 16. August 2019. Nach und nach erscheinen viele tapfere Pfadfinder auf einer Wiese umringt von Bäumen nahe Werder. Unwissend, was sie erwartet. Unwissend, ob ihre Reise sich lohnen wird. Angestrengt und erschöpft von den Lasten des Alltags fallen nach und nach alle in einen tiefen Schlaf – voller Zufriedenheit, all die bekannten und auch neuen Gesichter wiedergesehen zu haben, und voller Vorfreude auf den kommenden Tag. Als der Morgen erwacht, treffen sie auf Vertreter der verschiedenen Elemente. Im Wettstreit stehend, betonen sie ihre positivsten Eigenschaften. So scheinen die Bewohner des südlichen Wasserstammes friedlich, flexibel und gemeinschaftlich, die des Erdkönigreiches stark, stolz und friedsam und die der Feuernation mächtig und willensstark. Auch Aang, der Avatar und Hüter der Elemente und einzig Überlebende der Luftnomaden, stellt sich vor; wobei er die Verbrechen der Feuernation erwähnt, welche das Auslöschen fast aller Luftnomaden und den Beginn des 100-jährigen Krieges beinhalten. Doch Aang selbst sieht sich nicht in der Lage, den Krieg vorzeitig zu beenden und bittet die Pfadfinder demnach um Hilfe. Während nun alle gestärkt und gespannt auf das Geschehen der nächsten Stunden einen Moment lang verharren, erscheint jemand der Feuernation mit der Absicht uns vor einem geplanten nun kurz bevorstehenden Angriff seiner Genossen zu warnen. So bleibt uns nur noch wenig Zeit unsere Kräfte zu sammeln und uns den Mächten der Elemente zu widmen. In Form eines Postenlaufes erlernen und entdecken die Pfadfinder in ihnen verborgen schummernde Talente und schaffen es Stück für Stück den Speicher der Kraft des jeweiligen Elementes zu stärken.

Als Ergebnis stehen nun 2 Gruppen fest, die die Elite der Pfadfinder im Bezug zu den Elementen bilden. Um diejenigen davon auszuwählen, die mächtig genug sein sollten, es mit der Feuernation aufzunehmen, wird eine Schwammschlacht veranstaltet. Jedoch kann diese erst im Anschluss an eine Abkühlung und Erholung von dem vorausgegangenen Training von Geist und Körper erfolgen. Unfähig einen Sieger zu wählen, wird entschieden, dass es wohl das beste sei, im Fall des Falles als Gemeinschaft zu agieren. Nach einigen Augenblicken der Ruhe und dem Verstreichen etlicher Minuten ohne den angekündigten Angriff der Feuernation, kommen alle noch einmal im Kreis zusammen. So auch die Feuernation; ein wenig distanzierter, doch unwissend über die Kenntnis aller über ihre verräterischen Pläne, stehen sie mit in unseren Reihen. Wie seit vielen Jahren bei einem Aufeinandertreffen aller Elemente unumgänglich, entbrennt sofort eine Diskussion darüber, welches wohl das beste unter ihnen sei. So betont die Nation des Feuers, Leben geben und nehmen zu können, das Erdkönigreich, die Grundlage aller Materie zu bilden. Das Wasser sieht sich als wichtigsten Stoff, um das Leben am Leben zu erhalten und betont die eigene Vielseitigkeit. Die Elementarwesen der Luft betonen, die Basis von allem und den Ursprung des Systems zu bilden. Zudem erwähnen sie, dass nur durch sie die Atmosphäre zusammengehalten werden kann und ohne deren Anwesenheit nichts funktionieren würde, da sonst keines der Elemente an ihrem Platz gebunden und somit zum Handeln fähig wäre. Generell steht die unausgesprochene Erkenntnis, dass alles Leben jedes einzelne Element und alle Elemente sich gegenseitig benötigen, um existieren zu können, im Raum. Im Bewusstsein dieses Wissens legen sie ihren Konflikt nieder und beenden somit den 100jährigen Krieg. Als Zeichen der wiedererweckten Verbundenheit, gilt es nun, gemeinsam übers Feuer zu springen und sich im Anschluss daran den Freuden der Musik zu widmen. Nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht begrüßen am nächsten Tag alle vereint den Tag, lassen sich von philosophischen Gedanken mitreißen und sind bereit die Rückfahrt anzutreten – Stolz und Zufrieden über den Erfolg, die Elemente wieder zu einander geführt zu haben.

Großfahrt nach Dänemark
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Ein Traum von Dänemark

Guter Charakter, Güte, Herzlichkeit können das Leben zur Traumreise machen – Horst Rehmann

Jeder Mensch sollte immer ein gewisses Ziel vor Augen haben und diesem auf allen Wegen nachfolgen. So kam es, dass sich eines Sonntags 9 tapfere Mädchen zu einer ertragbaren Zeit von 8.00 Uhr morgens auf dem Bahnhof Berlin Südkreuz einfanden, mit dem Wunsch vor Augen auf Großfahrt zu gehen. Nach Dänemark soll die Reise führen, welche uns die nächste Zeit verbinden werde. Im Sinne der Freiheit wollen wir die nächsten 2 Wochen zusammenwachsen, lachen, singen, spielen, gemeinsam auf Fahrt sein.

Kaum in Holstebro angekommen, begeben wir (hättie, memor, blaubär, fakto, trim, dråp, repeti und blinka) uns auch schon in den Wald hinein und auf die Suche nach den herausgesuchten Naturshelters, welche wir nach einiger Zeit auch finden konnten. Auf dieser Fahrt weihen wir erstmalig unseren Hobokocher ein und werden einige Stunden später auch schon von den Ereignissen des Tages begeistert und in Vorfreude auf die kommenden Tage in einen tiefen Schlaf gerissen. Der nächste Tag bringt uns statt des Sonnenscheins, wie er in unseren Herzen existiert, den ganzen Tag andauernden Regen, welcher dazu führt, dass wir dank unserer Ponchos optisch zu Schildkröten mutieren. Nach etlichen Stunden haben des Himmels Fluten  es geschafft uns bis auf die Unterwäsche mit Wasser zu überziehen. Der Weg scheint im Verhältnis zu den verbliebenen Kräften zu weit, doch bei einem Pferdegestüt wird uns angeboten in einem Lagerhaus samt Küche und Toilette zu nächtigen. Den nächsten Tag mit Hufgetrappel in den Ohren begonnen, führt uns der Weg über einen leider besetzten Lagerplatz zu einer mit Moos überzogenen Lichtung, auf der wir weich wie in einem Federbett die Nacht verbringen. Die Waldgeister und Feen die unter dem Moos leben, statten gewiss dem einen oder anderem in seinen Träumen einen Besuch ab. Als wir am Tag drauf in Vind einen Supermarkt erfragten, werden blinka, hättie und blaubär auf Grund der zu weiten Entfernung von einer reizenden Bäuerin hin und zurück gefahren. Weiter bei Temperaturen von bis zu 36°C führt uns unsere Route an Landstraßen entlang, bis wir überraschender Weise von der zuvor erwähnten Bäuerin eingesammelt und zu unserem Ziel gefahren werden, da sie sich wegen der in der Gegend rudelnden Wölfe samt ihrer Jungtiere um uns sorgte. Duschen und Trinkwasser ist das, was wir nun an unserem Lagerplatz vorfinden, an dem wir außerdem, da die dort stehende Hütte besetzt ist, kreativ tätig werden und uns einen Ponchoüberstand konstruieren. Tags darauf in Ulfborg leisten wir uns den Luxus und kaufen für alle 9 Kowis Eis. Aber damit nahm der Luxus noch kein Ende; einige Augenblicke später werden wir von 2 netten Jungs ebenfalls mit Eis versorgt. Abends erreichen wir den Nissumfjord, nahe dem wir uns auf einem Lagerplatz mit 3 Hütten, Trinkwasser, Tischen und Feuerstelle niederlassen und von zwei Jungs mit dänischem Rap konfrontiert werden. Gegen Abend verwandelt der untergehende Feuerball den gesamten Himmel in ein purpurfarbenes Samttuch, vor welchem riesige Vogelschwärme, ihre Formationen übend, ihre Kreise zieh´n. Nach einigen Minuten puren Staunens kehrt auch schon in beiden Hütten Ruhe ein. Diese dauert leider für repeti, trim fakto und dråp nur 3 Stunden an, da das Sirren der umherschwirrenden Mücken uns aus unserer Traumwelt entreißt. Da wir nun bereits um 4.30 Uhr vor der Hütte liegen, ist es uns möglich das erwachen des Tages mit zu erleben. Als auch alle anderen aufgewacht und wir zusammen gefrühstückt haben, begeben wir uns auf die Suche nach einer Bademöglichkeit im Fjord, doch das zu weit im wasserstehende Schilf macht uns einen Strich durch die Rechnung, sodass wir stattdessen eine Wasserschlacht „Hütte gegen Hütte“ veranstalten. Der daran anschließende Nachmittag enthielt viele Spielerunden und Schlafstunden und endete mit Kartoffelsuppe als Mitfestessen und Pfirsicheistee zur anschließenden Singerunde. Teilweise unter freiem Himmel und die gut erkennbare Milchstraße betrachtend, versinken nach und nach alle in einem mehr oder weniger tiefen Schlaf. Gegen Mittag des nächsten Tages erreichen wir auch schon die nicht allzu entfernt gelegenen Schlafhütten, neben denen wir Siesta abhalten und uns auch diesen Abend der Musik widmen. (...)

Falls Ihr wissen wollt, wie die Fahrt weiterging, schaut doch am besten mal in euren Wartburgboten...