2021

Hagtag

Getrennt und doch gemeinsam

Am 7.4.21 traf sich der Hag Kondwiramur zu einem Hagtag in der Abenteueroase. Nachdem wir uns in Gruppen aufgeteilt hatten, besuchten wir nacheinander Stationen, an denen wir Knoten übten, eine Kothe bauten und Feuer machten. Es gab drei Stationen und somit auch drei Gruppen. Meine Gruppe war als erste an der Station, wo wir eine Kothe bauen sollten - unter der Betreuung von nepal das hat ganz gut funktioniert. Sie war am Ende zwar etwas schief, ist aber nicht umgefallen. Beim nächsten Wechsel gingen wir zum Tisch mit den Knoten, an dem dråp stand. Sie hatte Blätter, auf denen die verschiedenen Knoten erklärt wurden. Nachdem wir die wichtigsten Knoten an Seilen ausprobiert und gelernt hatten, wie zum Beispiel den Palstek (auch einhändig!), gingen wir zu der Feuerstelle an der muli und ti schon auf uns warteten. Wir hatten sehr gutes Holz und haben es geschafft das Feuer mit nur einem Streichholz anzuzünden. Da wir die letzten an der Feuerstation waren ließen wir das Feuer gleich für die Feierstunde und Singerunde an, die wir danach machten. In der Feierstunde bekamen Nathalie und Luise ihr Halstuch, ich meine Lilie und Fine ihren Namen attac. Wir aßen Kekse, schmolzen Marshmallows und sangen bis wir abgeholt wurden.

 

azb, blaubär

lokales Bundesmädchenlager

„Berlin, Berlin, wir fahren nach…“

„Stopp stopp stopp, wir sind doch schon in Berlin. 

Wo willst du denn noch hinfahren?“

„Stimmt das hatte ich gar nicht bedacht, aber wäre nicht eigentlich vor zwei Wochen das Bundesmädchenlager in Berlin gewesen? Dort wären dann etliche Pfadfinderinnen zu uns nach Berlin gekommen.“

„Ja da hast du recht, aber auch das wäre für uns in Brandenburg gewesen, da

das Bundesmädchenlager in Großbeeren bei Berlin stattgefunden hätte. So wären auch wir Berliner ein wenig rausgekommen“

„Ja, das wäre schön geworden, aber weißt du was? Mir wurde einst gesagt, dass der Konjunktiv böse sei und wir, statt uns mit hätte, wäre, könnte den Kopf zu zerbrechen, lieber einfach loslaufen sollten“

„Einfach loslaufen? Das ist ja DIE Idee! wir laufen einfach los. Auf nach Großbeeren; wir besuchen den Lagerplatz und haben dabei noch einen hervorragenden Tag außerhalb des Großstadtgetöses. Pack deine Sachen und sag allen anderen Bescheid!

„Du, wo wir gerade über Großbeeren reden, hast du nicht auch von diesem Münzdieb gehört? Vielleicht schaffen wir es ja, ihm auf die schliche zu kommen und lösen so ganz nebenbei noch einen spannenden Kriminalfall“

„Ja, das sollten wir als Gruppe schaffen. Aber jetzt lass uns wirklich keine Zeit mehr verlieren“

 

Und so kam es, dass sich die Gilde Elidia und ein Gast, namens nepal, am Samstag, den 05.06.2021 auf dem S-Bahnhof Lichtenrade trafen und einfach losliefen. So überquerten wir Wiesen und Felder, sangen, bestaunten die um uns herum befindlichen Pferde, Hunde und auf was man noch so in Brandenburg stößt, und atmeten einfach einmal durch und Pfadfinderfeeling ein. Als wir nun in Großbeeren angelangt waren, aßen wir zur Feier des Tages Eis, spielten das Bundesmädchenlager-Pfadie-Tabu, auf dem Spielplatz und genossen die Sonne. Dadurch, dass wir auch auf dem originalen Lagerplatz waren und versuchten das Sprungfoto des Vorbereitungskreises nachzustellen schafften wir uns dadurch, dass wir stets den Mädchenbund und das Bumäla im Hinterkopf trugen, unsere ganz eigene wundervolle Bundesmädchenlager-Atmosphäre.

Und ganz nebenbei lösten wir begeistert Rätsel und Rätsel und schafften es letztendlich den Münzdieb zu fassen und einige Teile der gestohlen Münze zu finden, bevor es für uns wieder zurück nach Berlin ging. ( – Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin)

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Sommersonnenwende im Barfußpark

Keine Sommersonnenwende? Nicht für Kowi!

Schnell wurde eine spontane Sommersonnenwende geplant: Spa-Erholung für die Füße (sie waren nach der BuMäLa-Wanderung ganz schön beansprucht…) und Feuersprung mit Singerunde.

Früh ging es los in die Beelitzer Heilstätten. Auch wenn den meisten das Ziel unbekannt war, so war die Freude groß auf eine weitere gemeinsame Unternehmung nach der langen Pause. Im Zug noch Maske getragen konnten wir sie im Barfußpark ausziehen und die frische Luft genießen. Mittlerweile wussten nun alle, was wir heute machen wollen und einige kannten sich schon richtig gut aus. 

Schuhe aus und los geht`s!

Zuerst der rote Weg: Über kleine und große Steine oder Glas – wie eine Fußmassage! – geht es ins für die Füße ins Kühle nass. Einmal Storch spielen im Kneipenbecken und den Kreislauf wieder in Schwung bringen. Brücken, Bäume umarmen oder die Summsteine – die Natur kann hier auf vielfältigste Weise erlebt werden. Welches Tier bist du im Weitsprung? Wie fühlt sich nasser Torf eigentlich an? (Sehr schlammig und irgendwie auch angenehm). Bonus: Am Ende hatten alle ein ganz neues Paar Schuhe an!

Ein kleine Eis- und Spielepause musste sein, denn auch außerhalb der Wege gab es viel zu entdecken: Riesenschaukel, Trampoline oder Wasserspiele.

Als Abschluss versuchten wir uns noch an dem gelben Pfad. Hier gab es einiges für alle Sinne zu entdecken. Es wurde geklettert, in Spiegelschrift geschrieben, Musik gemacht, durch Bäume telefoniert und viel gelacht. 

Nach dieser Überflutung von Reizen und der Erholung für die Füße, fuhren wir auf die Abenteueroase für eine kleine Feierstunde mit Feuersprung und anschließender Singerunde. Luise aus der Gilde Sigune bekam ihr Halstuch verliehen. Als kleine Überraschung gab es für alle Marshmallows. – azb, nepal

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Paddel-Großfahrt durch Brandenburg
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Sommerlager
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